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CBD und Angst: Studienlage und dokumentierte Vorsichtsmaßnahmen

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„CBD und Angst“ ist eine der meistgesuchten Kombinationen — und eine, über die besonders leichtfertig geschrieben wird. Es gibt einige echte Studien; das Problem ist, dass die verwendeten Mengen nichts mit der Verwendung eines Produkts aus dem Handel zu tun haben.

Anhaltende Angst sollte ärztlich abgeklärt werden. Kein CBD-Produkt ist für Angststörungen zugelassen; ändern Sie keine verordnete Behandlung.

Was untersucht wurde

Studie Design Was die Autoren berichteten
Bergamaschi u. a., Neuropsychopharmacology, 2011 24 Personen mit sozialer Angststörung, simuliertes öffentliches Sprechen Hohe Einzelgabe (600 mg) im Labor. Unterschiede auf Selbstbewertungsskalen gegenüber Placebo.
Crippa u. a., 2011 Bildgebung, sehr kleine Gruppe Veränderungen der Durchblutung in Hirnregionen, die bei Angst untersucht werden.
Shannon u. a., 2019 Fallserie, 72 Patienten Offen, ohne Placebo. Keine kausalen Schlüsse.
Black u. a., The Lancet Psychiatry, 2019 Metaanalyse Unzureichende Evidenz für Cannabinoide bei psychischen Störungen.

Das Mengenproblem

Die Studien verwendeten 300–600 mg Cannabidiol als einmalige Gabe, im Labor und unter Aufsicht. Zum Vergleich: Eine ganze 10-ml-Flasche mit 5 % enthält insgesamt 500 mg.

Also: Diese Ergebnisse für ein Produkt aus dem Handel zu zitieren, vergleicht zwei Dinge ohne Bezug. Wir empfehlen die Studienmengen nicht und dürfen das auch nicht: Sie sind klinische Forschung.

Situative Angst oder Angststörung?

Labortests messen eine experimentell ausgelöste, situative Anspannung. Eine diagnostizierte Angststörung ist anhaltend, beeinträchtigt den Alltag und hat klare Kriterien: Ein Laborergebnis lässt sich nicht einfach übertragen.

Dokumentierte Vorsichtsmaßnahmen

Cannabidiol wird über Cytochrom-P450-Enzyme abgebaut, die auch viele Antidepressiva und Anxiolytika verstoffwechseln. Wer Psychopharmaka nimmt, sollte mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sprechen.

Metaanalysen weisen zudem darauf hin, dass THC-haltige Produkte Angst bei manchen Menschen verstärken können.

Was gut belegt ist: Die kognitive Verhaltenstherapie wird von internationalen Leitlinien als erste Wahl bei Angststörungen empfohlen. Die Hausarztpraxis kann an Psychiatrie oder Psychotherapie überweisen.

Was wir tatsächlich verkaufen

Hanföle: Konzentrationen von 5 % bis 50 %, Full-Spectrum-Extrakt, Analysezertifikat für jede Charge. Die Zusammensetzung ist in der Kategorie CBD-Öle und im Shop beschrieben. Unsere Produkte sind keine Arzneimittel, und wir schreiben ihnen keine Eigenschaften zur Vorbeugung, Linderung oder Heilung von Krankheiten zu — im Einklang mit der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006.

Häufige Fragen

Was zeigen Studien zu CBD und Angst?

Einige kleine Studien mit hohen Einzelgaben im Labor. Die Metaanalyse in The Lancet Psychiatry (2019) hielt die Evidenz für unzureichend.

Welche Mengen wurden verwendet?

Meist 300–600 mg Cannabidiol als Einzelgabe; eine 10-ml-Flasche mit 5 % enthält insgesamt 500 mg.

Ist CBD psychoaktiv?

Cannabidiol erzeugt nicht die psychoaktive Wirkung von THC; es sind verschiedene Moleküle.

Darf ich CBD nehmen, wenn ich Antidepressiva nehme?

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt: Cannabidiol hemmt Enzyme, die viele Antidepressiva abbauen.

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Wir veröffentlichen keine Empfehlungen, die für alle gelten
Jeder Mensch ist anders, und Körpergewicht, Alter und eingenommene Arzneimittel sind wichtige Faktoren. Deshalb finden Sie auf unserer Website keine allgemein „empfohlene“ Menge. Verwenden Sie das Produkt gemäß den Hinweisen auf der Verpackung, und sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie in Behandlung sind oder Arzneimittel einnehmen.

Bei Fragen zum Produkt — Zusammensetzung, Konzentrationen und Analysezertifikate — schreiben Sie uns an office@hempfarms.info.

Quellen

  1. Bergamaschi M.M. u. a. — Cannabidiol reduces the anxiety induced by simulated public speaking in treatment-naïve social phobia patients, Neuropsychopharmacology, 2011.
  2. Crippa J.A. u. a. — Bildgebungsstudien zu Cannabidiol, 2011.
  3. Shannon S. u. a. — Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, The Permanente Journal, 2019.
  4. Black N. u. a. — Cannabinoids for the treatment of mental disorders and symptoms of mental disorders: a systematic review and meta-analysis, The Lancet Psychiatry, 2019.
  5. Iffland K., Grotenhermen F. — An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol, Cannabis and Cannabinoid Research, 2017.
  6. Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel.
Über diesen Artikel
Erstellt von der Redaktion von Hemp Farms Deutschland auf Grundlage der am Ende des Artikels genannten Fachliteratur. Zuletzt aktualisiert:
Informationsartikel. Kein medizinischer Rat. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Beschwerden an eine Ärztin oder einen Arzt.


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