Viele denken: Was natürlich ist, schadet nicht. Bei kranken Nieren stimmt das nicht. Nach einer Transplantation gibt es zudem ein klares Risiko. Es steht in Studien. In Texten über CBD fehlt es meist.
Was die Forschung zeigt
- Es gibt keine randomisierten Studien zu CBD und kranken Nieren.
- Wie der Körper CBD abbaut, ist bei kranker Niere kaum untersucht.
- Die Daten stammen aus Tiermodellen.
Genau das ist der Grund für Vorsicht. Wir wissen hier zu wenig.
Das Risiko nach einer Transplantation
Der Spiegel wird streng überwacht. Zu wenig? Dann droht eine Abstoßung. Zu viel? Dann wird es giftig. Auch für die Niere.
Warum „natürlich“ nicht harmlos ist
Sind die Nieren krank, sind viele Mittel heikel. Dazu zählen manche Formen von Kalium, Magnesium und Phosphor. Auch manche Mittel aus Pflanzen. Die Praxis fragt darum nach allem, was Sie nehmen. Der Grund ist einfach. Die Niere scheidet weniger aus. So sammeln sich Stoffe im Körper.
CBD und andere Arzneien
Der Körper baut CBD über die Enzyme CYP3A4 und CYP2C19 ab. CBD bremst auch CYP2C19, CYP2C9 und CYP1A2. Über diese Enzyme laufen viele Arzneien. Nehmen Sie Arzneien auf Rezept? Dann sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Was wir verkaufen
Wir verkaufen Hanföle. Es gibt sie von 5 % bis 50 %. Sie sind Full Spectrum. Jede Charge hat ein Zertifikat aus dem Labor. Was drin ist, steht bei den CBD-Ölen und im Shop. Unsere Produkte sind keine Arzneimittel. Wir sagen nicht, dass sie Krankheiten heilen, lindern oder verhüten. So will es die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006.
Häufige Fragen
Gibt es Studien zu CBD und Nieren?
Nein. Solche Studien fehlen. Auch der Abbau im Körper ist kaum untersucht.
Gibt es ein Risiko mit Tacrolimus?
Ja. Beide laufen über CYP3A4. Der Spiegel im Blut stieg deutlich an.
Darf ich CBD bei kranken Nieren nehmen?
Nur nach Rücksprache. Fragen Sie Ihre Nephrologin oder Ihren Nephrologen.
Weiterlesen
- CBD-Öl im Alltag — Etikett und Risiken
- Was ist Cannabidiol (CBD)? — der Ratgeber für den Start
- Full-Spectrum-CBD-Öle — unser Sortiment
Jeder Mensch ist anders. Gewicht, Alter und Arzneien spielen eine Rolle. Darum steht auf unserer Website keine „empfohlene“ Menge. Nutzen Sie das Produkt wie auf der Packung beschrieben. Sind Sie in Behandlung? Nehmen Sie Arzneien? Dann fragen Sie vorher Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Fragen zum Produkt? Zu Inhalt, Stärke oder Zertifikat? Schreiben Sie uns an office@hempfarms.info.
Quellen
- Leino A.D. u. a. — Wechselwirkung zwischen Cannabidiol und Tacrolimus, American Journal of Transplantation, 2019.
- Europäische Arzneimittel-Agentur — Fachinformation Epidyolex (Wechselwirkungen über CYP3A4/CYP2C19).
- Iffland K., Grotenhermen F. — An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol, Cannabis and Cannabinoid Research, 2017.
- Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel.
Erstellt von der Redaktion von Hemp Farms Deutschland. Grundlage ist die Fachliteratur am Ende des Textes. Zuletzt aktualisiert:
Dieser Text dient nur der Info. Er ist kein ärztlicher Rat. Haben Sie Beschwerden? Gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt.