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CBD und chronische Schmerzen: Was IASP und Cochrane-Übersichten sagen

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Zu chronischem Schmerz gibt es die meisten Daten. Darum ist das Bild hier klar. Nur sagt es etwas anderes, als viele Texte behaupten.

Chronische Schmerzen gehören in ärztliche Hand. Kein CBD-Produkt ist gegen Schmerzen zugelassen. Ersetzen Sie keine Therapie vom Arzt.

Die Position der IASP

Die International Association for the Study of Pain (IASP) prüfte 2021 die Studien. Danach gab sie eine Stellungnahme heraus. Sie rät bei chronischen Schmerzen nicht zu Cannabinoiden. Der Grund: Die Daten sind zu schwach. Die IASP fordert bessere Studien.

Was die Übersichten zeigen

Quelle Geprüft Ergebnis
IASP, 2021 Alle Daten zu Cannabinoiden und Schmerz Kein Einsatz in der Klinik. Die Daten reichen nicht.
Cochrane-Reviews, neuropathischer Schmerz Randomisierte Studien zu Cannabinoiden Kleine Effekte. Die Qualität der Daten ist niedrig bis mäßig.
Nabiximols bei Tumorschmerz Phase III, THC:CBD-Präparat Uneinheitlich. Mehrere Studien verfehlten ihr Hauptziel.
Studien nur mit CBD — Wenige und klein. Die Studie von Vela u. a. (Pain, 2022) war randomisiert. Sie fand bei Arthrose der Hand keinen Unterschied zu Placebo.

Ein Detail ändert alles

Fast alle guten Ergebnisse stammen von Mitteln, die THC enthalten. Studien nur mit CBD sind wenige und klein. Die strengste war negativ. Wer diese Daten für ein CBD-Öl aus dem Laden zitiert, wirft zwei Dinge zusammen.

Bei Schmerz wirkt ein Placebo oft stark. In Studien sind es teils 30 % oder mehr. Darum ersetzt ein Bericht aus dem Alltag keine gute Studie.

CBD und andere Arzneien

Der Körper baut CBD über die Enzyme CYP3A4 und CYP2C19 ab. CBD bremst auch CYP2C19, CYP2C9 und CYP1A2. Über diese Enzyme laufen viele Arzneien. Nehmen Sie Arzneien auf Rezept? Dann sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was wir verkaufen

Wir verkaufen Hanföle. Es gibt sie von 5 % bis 50 %. Sie sind Full Spectrum. Jede Charge hat ein Zertifikat aus dem Labor. Was drin ist, steht bei den CBD-Ölen und im Shop. Unsere Produkte sind keine Arzneimittel. Wir sagen nicht, dass sie Krankheiten heilen, lindern oder verhüten. So will es die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006.

Häufige Fragen

Was sagt die IASP zu Cannabinoiden bei Schmerzen?

In ihrer Stellungnahme von 2021 rät sie davon ab. Der Grund: Die Daten reichen nicht.

Warum wirken manche Studien positiv?

Weil die meisten guten Ergebnisse von Mitteln mit THC stammen. Dazu kommt: Bei Schmerz wirkt ein Placebo stark.

Gibt es Studien nur mit CBD?

Nur wenige und kleine. Die Studie von Vela u. a. (2022) fand keinen Unterschied zu Placebo.

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Wir nennen keine Menge, die für alle passt
Jeder Mensch ist anders. Gewicht, Alter und Arzneien spielen eine Rolle. Darum steht auf unserer Website keine „empfohlene“ Menge. Nutzen Sie das Produkt wie auf der Packung beschrieben. Sind Sie in Behandlung? Nehmen Sie Arzneien? Dann fragen Sie vorher Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Fragen zum Produkt? Zu Inhalt, Stärke oder Zertifikat? Schreiben Sie uns an office@hempfarms.info.

Quellen

  1. International Association for the Study of Pain (IASP) — Position Statement on the Use of Cannabinoids to Treat Pain, 2021.
  2. Cochrane-Reviews zu Cannabinoiden bei neuropathischen Schmerzen.
  3. Vela J. u. a. — Cannabidiol treatment in hand osteoarthritis and psoriatic arthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial, Pain, 2022.
  4. Iffland K., Grotenhermen F. — An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol, Cannabis and Cannabinoid Research, 2017.
  5. Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel.
Über diesen Artikel
Erstellt von der Redaktion von Hemp Farms Deutschland. Grundlage ist die Fachliteratur am Ende des Textes. Zuletzt aktualisiert:
Dieser Text dient nur der Info. Er ist kein ärztlicher Rat. Haben Sie Beschwerden? Gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt.


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