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CBD und Migräne: Was die Forschung zeigt und was belegt ist

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Migräne ist kein normaler Kopfschmerz. Sie ist eine Krankheit des Nervensystems. Viele Texte zu CBD lassen drei Punkte weg. Erstens: Die Studien nutzten Cannabis zum Inhalieren, mit THC. Zweitens: Fast keine hatte eine Kontrollgruppe. Drittens: Es gibt neue Mittel zur Vorbeugung, mit starker Evidenz. Darüber schweigen die gleichen Texte.

Häufige Migräne gehört in ärztliche Hand. Lassen Sie das abklären. Kein CBD-Produkt ist für Migräne zugelassen.

Was untersucht wurde

Studie Was geprüft wurde Grenzen
Rhyne u. a., Pharmacotherapy, 2016 Rückblick auf Daten von Patienten mit Cannabis auf Rezept Ohne Kontrolle und Placebo. Cannabis mit THC, nicht CBD.
Cuttler u. a., The Journal of Pain, 2019 Nutzer meldeten es selbst per App. Es ging um inhaliertes Cannabis. Kein Placebo. Keine sicheren Schlüsse.
Pini u. a., 2012 Nabilon bei Kopfschmerz durch zu viele Schmerzmittel Sehr kleine Gruppe. Und ein Mittel auf Rezept.
Randomisierte Studien nur mit CBD bei Migräne — Gibt es nicht.

Ein echtes, belegtes Risiko

Kopfschmerz durch zu viele Schmerzmittel ist gut belegt. Wer oft ein Mittel gegen Kopfschmerz nimmt, bekommt mit der Zeit mehr Anfälle. Das gilt für jeden Stoff. Darum raten Ärzte von langer Selbstbehandlung ab.

Was wirklich belegt ist

Seit ein paar Jahren gibt es neue Mittel zur Vorbeugung. Sie wurden nur für Migräne gemacht: die Anti-CGRP-Antikörper. Die Basis sind große randomisierte Studien. Für den akuten Anfall gibt es Triptane. Zur Vorbeugung gibt es noch mehr Mittel mit guter Evidenz. Der Weg dahin führt über die ärztliche Abklärung.

CBD und andere Arzneien

Der Körper baut CBD über die Enzyme CYP3A4 und CYP2C19 ab. CBD bremst auch CYP2C19, CYP2C9 und CYP1A2. Über diese Enzyme laufen viele Arzneien. Nehmen Sie Arzneien auf Rezept? Dann sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was wir verkaufen

Wir verkaufen Hanföle. Es gibt sie von 5 % bis 50 %. Sie sind Full Spectrum. Jede Charge hat ein Zertifikat aus dem Labor. Was drin ist, steht bei den CBD-Ölen und im Shop. Unsere Produkte sind keine Arzneimittel. Wir sagen nicht, dass sie Krankheiten heilen, lindern oder verhüten. So will es die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006.

Häufige Fragen

Gibt es klinische Studien zu CBD bei Migräne?

Nein. Es gibt keine randomisierten Studien nur mit CBD. Die Forschung betrifft Cannabis mit THC. Und sie ist ein Rückblick oder ein Selbstbericht.

Was ist Kopfschmerz durch zu viele Schmerzmittel?

Wer oft ein Mittel gegen Kopfschmerz nimmt, kann am Ende mehr Anfälle haben.

Welche Behandlungen sind gut belegt?

Zur Vorbeugung die Anti-CGRP-Antikörper und weitere Mittel. Für den Anfall die Triptane.

Kann CBD-Öl die Therapie ersetzen?

Nein. Es ist keine Arznei. Es hat kein Anwendungsgebiet.

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Wir nennen keine Menge, die für alle passt
Jeder Mensch ist anders. Gewicht, Alter und Arzneien spielen eine Rolle. Darum steht auf unserer Website keine „empfohlene“ Menge. Nutzen Sie das Produkt wie auf der Packung beschrieben. Sind Sie in Behandlung? Nehmen Sie Arzneien? Dann fragen Sie vorher Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Fragen zum Produkt? Zu Inhalt, Stärke oder Zertifikat? Schreiben Sie uns an office@hempfarms.info.

Quellen

  1. Rhyne D.N. u. a. — Effects of Medical Marijuana on Migraine Headache Frequency in an Adult Population, Pharmacotherapy, 2016.
  2. Cuttler C. u. a. — Short- and Long-Term Effects of Cannabis on Headache and Migraine, The Journal of Pain, 2019.
  3. Pini L.A. u. a. — Studie zu Nabilon bei Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch, 2012.
  4. Internationale Leitlinien zur Migräneprophylaxe (einschließlich Anti-CGRP-Antikörper).
  5. Iffland K., Grotenhermen F. — An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol, Cannabis and Cannabinoid Research, 2017.
  6. Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel.
Über diesen Artikel
Erstellt von der Redaktion von Hemp Farms Deutschland. Grundlage ist die Fachliteratur am Ende des Textes. Zuletzt aktualisiert:
Dieser Text dient nur der Info. Er ist kein ärztlicher Rat. Haben Sie Beschwerden? Gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt.


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